Der Kugelkäfer – kleiner Käfer, großer Schaden
Gibbium psylloides – so lautet der lateinische Name eines Käfers, der maximal 3,5 Millimeter groß werden kann. Sein Aussehen erinnert an eine Kugel, daher wird der Käfer, der im Aussehen einer Spinne ähnelt, auch Kugelkäfer genannt. Der kleine Käfer ist ein sogenannter Materialschädling, der erheblichen Schaden anrichten kann, wenn er in großer Anzahl auftaucht. Kugelkäfer können nicht fliegen, aber wenn sie einmal im Haus sind, dann verteilen sie sich sehr schnell und jeder, der mit den Käfern zu tun hat, möchte sie so schnell wie möglich wieder loswerden.
Woher kommt der Kugelkäfer?
Kugelkäfer oder Buckelkäfer, wie die Schädlinge auch genannt werden, gehören zur großen Familie der sogenannten Diebskäfer und stammen ursprünglich aus dem arabischen und vorderasiatischen Raum. Aber die Käfer sind reiselustig und mittlerweile überall auf der Welt zu finden. Selbst wenn Buckelkäfer nur maximal ein Jahr alt werden, können sie sehr große Schäden anrichten. Der Grund für die weltweite Präsenz des Kugelkäfers ist seine Fähigkeit, sich schnell allen Gegebenheiten vor Ort anzupassen. Feuchtigkeit und dunkle Räume mögen sie besonders gern, sie können einen langen Zeitraum auch ohne Nahrung auskommen und sind nachtaktiv. Selbst niedrige Temperaturen machen dem Buckelkäfer nichts aus.
Zu finden sind die Käfer bevorzugt in Scheunen, auf Komposthaufen und in alten Lagerhäusern. Zudem haben sie eine Vorliebe für Fachwerkhäuser, denn die Strohfüllung in einem Fachwerk bietet den Käfern das perfekte Versteck für ihre Larven.
Sind Kugelkäfer für Menschen gefährlich?
Jeder, der Ungeziefer im Haus hat, ganz gleich welcher Art, möchte die Tiere so schnell wie möglich wieder loswerden. Dies ist auch beim Kugelkäfer der Fall, obwohl er Menschen nicht gefährlich werden kann. Er sorgt nicht für schmerzhafte Stiche, er saugt kein Blut wie eine Mücke und ist auch nicht giftig. Trotzdem ist es immer die bessere Wahl, die Käfer, die in großen Mengen auftreten, zu entfernen. Ein Grund besteht darin, dass die Käfer Allesfresser sind, sie machen vor nichts Halt. Getreide, tote Insekten und die Überreste von Tieren und Pflanzen lassen sie sich schmecken, ebenso wie Wolle, verschiedene Arten von Stoffen, sowie Füllungen von Kissen und Möbeln. Haben sie sich einmal in einem Haushalt niedergelassen, dann verfolgen sie eine sehr hartnäckige Belagerungspolitik: Sie nisten sich ein und breiten sich schnell aus. Ein Weibchen kann bei einem Gelege bis zu 200 Eier legen und sind die Bedingungen vor Ort ideal, dann bleiben die kleinen Buckelkäfer gern etwas länger.
Wie sehen Kugelkäfer aus?
Der zwei bis 3,5 cm große Kugelkäfer erinnert auf den ersten Blick an eine kleine Spinne. Er hat aber, anders als Spinnen, keine acht, sondern nur sechs Beine. Markant ist der Körperbau, der im Unterschied zum winzigen Kopf riesengroß wirkt. Die gewölbte Form des Körpers sieht aus wie eine Kugel, was dem Käfer seinen Namen gegeben hat. Auch wenn die Tiere nur maximal ein Jahr alt werden, ist es die Größe ihres Geleges von bis zu 200 Eiern, die den Kugelkäfer schnell zu einer echten Plage machen. Die Larven schlüpfen schnell und sind sofort bereit, in der Gruppe der Buckelkäfer „mitzuarbeiten“. Die Käfer sind äußerst widerstandsfähig und anspruchslos, was ihnen das Leben als Schädling deutlich vereinfacht. Fallen sie in einem frühen Stadium in einen Haushalt ein, dann lassen sie sich nur sehr schwer wieder vertreiben.
Was fressen Kugelkäfer?
Geht es um die Wahl ihrer Nahrung, dann sind Kugelkäfer vielseitig und nicht besonders wählerisch. Falls das Angebot an Nahrung so gar nicht ihrem Geschmack entspricht, dann fressen sie auch über einen längeren Zeitraum gar nichts. Zu einem Problem werden die Kugelkäfer, wenn sie in die Küche vordringen und sich dort über die Lebensmittel hermachen. Mehl und Haferflocken, Gewürze und Brot gehören hier zu ihren Lieblingsspeisen. Sie fressen diese Lebensmittel nicht nur, sie verunreinigen sie auch, und zwar durch ihren Kot, die Häute der Larven und die Hüllen der Puppen. Falls die Käfer in der Küche zu finden sind, dann dürfen die Lebensmittel, die sie angefressen haben, auf keinen Fall mehr verzehrt werden.
Wie lassen sich die Käfer wieder vertreiben?
Wer Kugelkäfer einmal im Haus hat, wird Mühe haben, sie wieder von dort zu vertreiben. Eine wichtige Maßnahme besteht darin, in regelmäßigen Abständen die Vorräte in der Küche und in der Speisekammer zu überprüfen. Die Käfer bohren sich praktisch in die Verpackungen, daher sollten Lebensmittel immer gut verpackt werden. Plastikdosen sind hier eine sehr gute Idee, um die Käfer aufzuhalten. Hilfreich ist es auch, Fallen aufzustellen, beispielsweise mit Haferflocken und nassem Zeitungspapier: Einfach die Haferflocken in das feuchte Papier füllen, um die Kugelkäfer anzulocken. Ein weiteres Hilfsmittel ist doppelseitiges Klebeband. Dieses sollte in Abständen auf den Boden geklebt werden, damit die Käfer darauf kleben bleiben. Da die Tiere Feuchtigkeit und Haferflocken lieben, werden sie sich dort sammeln und kleben dann fest.
Wann muss ein Kammerjäger kommen?
Wer noch nie Kugelkäfer im Haus hatte, kann kaum abschätzen, wie groß der Befall durch die Schädlinge ist. Da sich die Käfer in einem rasanten Tempo vermehren, verlieren Hausbewohner schnell den Überblick und sehen sich anschließend einer großen Anzahl von Käfern gegenüber. Es ist daher immer eine gute Wahl, einen Kammerjäger zu beauftragen, die Käfer aus dem Haus zu vertreiben. Die Bischof Schädlingsbekämpfung entfernt Kugelkäfer in ganz Deutschland und sorgt so dafür, dass die Käfer keine Chance mehr haben, sich auszubreiten. Da Buckelkäfer nachtaktiv sind, ist es nicht gerade einfach, die Käferplage abschätzen zu können. Erfahrene Kammerjäger, wie die Experten der Bischof Schädlingsbekämpfung, wissen, wo man ansetzen muss, um die Käfer erfolgreich aus dem Haus zu vertreiben. Falls der Kugelkäfer länger als einen Monat im Haus ist und sich keine Lösung des Problems abzeichnet, dann kann nur noch ein Kammerjäger wie die Schädlingsbekämpfung Bischof, effektiv dabei helfen, die Käfer zu vertreiben.
Wie können Hausbesitzer vorbeugen?
Hausbesitzer, die sich nicht mit dem Gedanken anfreunden können, mit Kugelkäfern unter einem Dach zu leben, sind gut beraten, frühzeitig einen erfahrenen Schädlingsbekämpfer zu kontaktieren. Helfen kann es zudem, die Vorratsräume und die Küchenschränke in regelmäßigen Abständen gründlich zu reinigen, ausreichend zu lüften und Feuchtigkeit zu vermeiden. Die Vorräte zu überprüfen, ist ebenso wichtig wie eine gründliche Kontrolle der Kleiderschränke. Auch diese Schränke sollten stets verschlossen und trocken sein. So hat der Kugelkäfer keine Chance, sich weiterzuverbreiten.
Bewertungen
Kugelkäfer Bekämpfung
Ich kann die Firma Bischof wirklich nur weiterempfehlen, die Kugelkäfer hatten keine Chance. Kompetente Beratung, zügige Durchführung, sowie wirksame und nachhaltige Maßnahmen, alles in allem einfach super.
Vielen Dank nochmal.
Google.de
Kugelkäfer Bekämpfung
Beratung, Service und die Dienstleistung vor Ort war sehr professionell. Ich habe / hatte einen massiven Befall mit Kugelkäfern, und ich hoffe sehr, dass die sehr intensiv druchgeführte Behandlung erfolgreich wird. Davon bich ich überzeugt. Vielen Dank an das ganze Team!
Google.de


